Teilnehmerfeedbacks

Diese Seite führt eine Auswahl von Feedbacks und Stimmen der STIP TeilnehmerInnen aus den letzten Jahren auf. Sie soll Ihnen als InteressentIn dabei helfen, die Arbeit von STIP / Oliver Watzal und den Charakter der Ausbildungen besser einschätzen zu können.

“Ich wollte mich noch einmal ganz herzlich für die tolle Zeit bedanken! Dank der systemischen Ausbildung habe ich mittlerweile eine Stelle an der Schulpsychologischen Beratungsstelle in Ulm und fühle mich pudelwohl! Die Arbeit macht mir sehr viel Spass und ich kann endlich die Ausbildungsinhalte umsetzten und anwenden. Teilweise ärgere ich mich zwar, weil mir die besten Ideen erst nach der Beratung einfallen aber mein Timing wird immer besser und ich arbeite weiter daran ;)”
— Verena H., Psychologin und Doktorandin der Psychologie in Ulm -
“Nach einem Jahr systemische Ausbildung kann ich zurückblicken und sagen: Zum Glück habe ich mich für diese Ausbildung entschieden! Ich habe unglaublich viele neue Methoden kennengelernt, habe sehr viel Selbsterfahrungs-Momente erleben dürfen, habe intensive Freundschaften geschlossen und habe eine neue systemische Haltung erlernt. Besonders die neue Haltung, die auf Wertschätzung, Zielfokussierung und Selbstwirksamkeit baut, hat mir geholfen meine bisher schwerste Zeit im Leben unbeschadet zu überwinden und mit voller Energie in die Zukunft zu starten. Ich kann diese Ausbildung allen jungen Leuten ans Herz legen, die sich persönlich weiterentwickeln wollen und gleichzeitig professionelle Beratungs-Werkzeuge an die Hand bekommen möchten.”
— Tamara C., 24 Jahre, Studentin Medien und Kommunikation -
“Mein Ziel war es, bereits während meinem Psychologiestudium eine parallele praxisorientierte Beratungsausbildung zu beginnen. Über eine Empfehlung kam ich 2009 zu Oliver Watzal und bin bis heute froh, dass ich seine Ausbildung absolviert habe. Ich habe in diesem einen Jahr wahrscheinlich genau so viel über die systemische Arbeit mit Menschen gelernt wie im gesamten klinischen Schwerpunkt meines Studiums. Und die praxisorientierte Struktur der Ausbildung hat mir dabei geholfen, noch während dem Studium mit meiner Arbeit als Berater & Coach zu beginnen. Ich mache das bis heute und profitiere noch immer von der Ausbildung. Vielen Dank und immer weiter so!”
— Benjamin M., 32 Unternehmer und systemischer Berater & Coach -
“Vielen Dank für die erkenntnisreichen, systemischen Einblicke und den reichen Erfahrungsschatz, den ich sammeln durfte! Dabei war es immer wieder hilfreich an konkreten eigenen Problemstellungen zu arbeiten, was maßgeblich zu meiner Persönlichkeitsentwicklung und professionellen Selbststeuerung beigetragen hat.”
— Martina, Personalentwicklerin, 29 Jahre -
“Meine persönlichen Perlen der Systemischen Ausbildung bei STIP:

Genogrammarbeit: Sie ist eine sehr nützliche Methode, um wiederkehrende Muster oder früh entstandene Werte, Blockaden etc. bewusst zu machen.

Geniuskonzept: Dieses Konzept ist ein geniales Werkzeug, um Karrierecoaching zu machen und das Selbstbewusstsein von Klienten zu stärken.

Systembrett: Dieses Werkzeug ist unglaublich hilfreich, um sich Zusammenhänge und Beziehungen zwischen Menschen klarer zu machen und dabei die Perspektive von Anderen relativ leicht und gut nachvollziehbar einzunehmen. Dadurch können neue Handlungsmöglichkeiten entdeckt und durch leichte Veränderungen teilweise schon große Effekte erzielt werden.”
— Pädagogin, 32 Jahre im Bereich Jugend- und Erwachsenenbildung -
“Resumée zur systemischen Ausbildung:

Zusammenfassend lässt sich vor allem eins sagen: Ich bin froh, dass ich die Ausbildung gemacht habe, weil ich wirklich viel für mich mitnehmen konnte – an persönlichen Erkenntnissen, Herangehensweisen und Haltungen für ganz verschiedene mögliche berufliche Kontexte und Begegnungen mit sehr interessanten und tollen Menschen. Besonders hilfreich fand ich es, sowohl eigene persönliche Erfahrungen in der Klientenrolle machen zu können oder auch für sich Anregungen mitzunehmen als auch immer wieder die Coachingrolle zu üben. Danke!”
— L. K., Psychologiestudentin in Konstanz -
“Erfahrungsbericht zur systemischen Ausbildung 2013-2014:

Auf das Seminar aufmerksam gemacht hatte mich meine Chefin, die damals das gleiche Seminar nach ihrem Studium bei Oliver Watzal besucht hatte und sehr begeistert davon war. Mit großer Vorfreude ging es dann zum 1.Baustein nach München, wo sich eine kleine Gruppe von 16 Leuten aus unterschiedlichen Berufen und Studiengängen einfand. Rückblickend auf die 7 Bausteine hat einen diese Gruppe durch ein tolles Jahr hindurch begleitet. Dabei schätzte ich sehr die abwechselnd aufgebauten Bausteine (Theorie, Einzel- sowie Gruppenübungen) sowie die unterschiedlichen Trainer die uns auch mit vielen Beispielen aus der Praxis den systemischen Ansatz nach brachten. Für mich eine tolle Erfahrung die mich auch in meinem weiteren beruflichen Werdegang immer wieder begleiten wird!”
— Stefanie T., Fachreferentin im Bereich Personalmarketing und HR -
Resümee Baustein 5: Teams, Gruppen und szenische Verfahren

Angetan war ich in Baustein 5 insbesondere von der Externalisierungs-Methode, von der Arbeit mit dem Systembrett sowie der zu Beginn des Bausteins eingeführten Übung zur Betrachtung der verschiedenen Seiten des Klienten.

Letztere habe als eine sehr gelungene Möglichkeit empfunden, den Klienten zum Einstieg der Sitzung gut abholen zu können, aber auch für mich in der Beraterrolle zu erfahren, was in der Wirklichkeit des Klienten Wichtiges passiert ist. Der Klient kann seine unterschiedlichsten Seiten (achtsam, entspannt, erlaubend, lernend, neugierig etc.) kennenlernen und wertschätzen. Weiterhin kann durch die Fragestellung „Welchen Seiten von mir möchte ich heute Raum geben?“ auch der Fokus des Klienten auf für ihn in folgender Zeit relevante Seiten wieder stärker gelegt werden.

Dass man die Landschaft nicht ändern kann, jedoch die innere Landkarte einer Person, fand ich in der Technik des Externalisierens – als ein Beispiel des Narrativen Denkens – schön zum Ausdruck gebracht. Die Person in dieser Beratungsmethode nicht als Problem zu sehen, sondern durch das Externalisieren eine Distanz zum Problem zu schaffen, war mir persönlich sehr zugänglich. Der Klient bekommt somit mehr Handlungsoptionen und der Berater kann helfen die neue Geschichte leichter aus einer anderen Perspektive zu erzählen. Ich selbst habe mich in der Rolle des Beraters hierbei sehr wohl gefühlt. Durch das Konkretisieren, Personifizieren und Moderieren als „innere Anleitung“ kann eine wertschätzende Beziehung zum Problem hergestellt werden. Zwar kann das Problem nicht „in Luft aufgelöst“ werden, doch mit Hilfe der Unterstellung positiver Absichten ein zieldienlicher Umgang mit dem Problem geschaffen werden.

Der Einsatz von szenischen Verfahren am Beispiel des Systembretts war für mich eine besondere Lernerfahrung. Zwar habe ich, wie im Plenum bereits angesprochen, schon Aufstellungsübungen mit Klienten in Teamentwicklungen gemacht, dennoch habe ich dies selbst in der Klientenrolle noch nicht erfahren. Die Möglichkeit zur Perspektivübernahme in der Rolle des Klienten fand ich dabei sehr eindrucksvoll und hat mir zu neuen Denkansätzen weitergeholfen. Das innere Bild deutlich vor Augen zu haben, bietet dem Klienten meiner Meinung nach eine gute Chance, Ordnung ins innere „Chaos“ zu bringen, indem Abhängigkeiten aber eben auch Veränderungsmöglichkeiten sichtbar gemacht werden. Ich werde dieses Verfahren sicherlich auch in Zukunft weiter anwenden und kann mir gut vorstellen, dies auch für Auftragsklärungsgespräche mit Führungskräften einzusetzen, um selbst als Beraterin eine Übersicht über das System zu bekommen.

Insgesamt haben die längeren Übungssequenzen als Beraterin in diesem Baustein sehr geholfen, die Methoden anzuwenden und sich in den bereits bekannten und neuen Fragetechniken auszuprobieren. Ich habe hier persönlich auch einen Lernfortschritt festgestellt, sodass es mir wesentlich einfacher gefallen ist, in die Beraterrolle zu gehen und für den Klienten meiner Ansicht nach hilfreiche Fragen zu stellen.
— Simone B., M.Sc. Psychologie -