Profil von Oliver Watzal

Als Jüngster von drei Brüdern bin ich 1977 in Filderstadt geboren und im "Ländle" aufgewachsen. Unter minimalen Anstrengungen (und den entsprechenden Konsequenzen) besuchte ich freudlos die Realschule und machte dort die Mittlere Reife. Mit 16 hatte ich noch kein inneres Bild, was ich wirklich werden wollte und entschied mich aufgrund meines Faibles für Münzen und den Aktienmarkt Bankkaufmann zu werden. Die folgenden Lehrjahre waren sicher keine Herrenjahre, doch ich bin über diese vielseitigen Erfahrungen in einer großen Organisation im Nachhinein froh und dankbar. Nach dem Ende der Ausbildung machte ich das, was schlechthin als "den Schalter umlegen" bezeichnet wird. Ich begann eigene Ziele zu entdecken, entwickelte intrinsische Motivation, kündigte bei der Bank und erwarb über das Berufskolleg auf dem zweiten Bildungsweg die Fachhochschulreife, die ich mit Auszeichnung abschloss. Mein Weg führte mich nun nach Bayern. Zuerst studierte ich Sozialpädagogik an der wunderschönen Fachhochschule in Benediktbeuern. Danach folgte ein wissenschaftliches Pädagogikstudium mit Schwerpunkt Psychologie an der Universität Augsburg.

Parallel zu beiden Studien absolvierte ich verschiedene Zusatzausbildungen im Bereich Psychotherapie, Coaching, Führungskräfteentwicklung sowie Supervision und begann freiberuflich als Berater, Therapeut und Lehrtrainer zu arbeiten. Mein Steckenpferd war dabei immer der systemische Ansatz, schnell schlug mein Herz aber auch für die Transaktionsanalyse (TA), in der ich mich dann ebenfalls ausbilden ließ.  Später folgten noch weitere Ausbildungen in Embodiment, die ich in mein systemisches Vorgehen integrierte.

Heute verbinde ich beide Denkrichtungen (Systemisch & TA), beide Bundesländer (Bayern & BW) und auch die unterschiedlichen Arbeitsgebiete (Profit- & Non-Profit-Bereich); Fühle mich also sowohl in Bayern wie in Baden-Württemberg, im Systemischen wie in der Transaktionsanalyse, im Coaching wie in der Psychotherapie, als Angestellter und Freiberufler wohl und zuhause.  

 

Ausbildung & Qualifikationen

  • Systemischer Therapeut und Berater (SG & DGSF)

  • Lehrender für Systemische Therapie und Beratung (DGSF)

  • Systemischer Coach (ISB & DGSF) 

  • Systemischer Supervisor (HSI)

  • Persönliche Führung (LMI)

  • Transaktionsanalytiker (CTA)

  • Europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP)

  • Wingwave-Coach (Besser-Siegmund-Institut)

  • Klopfen mit PEP (Dr. Michael Bohne)


Referenzen


Mein Menschenbild

Ich gehe davon aus, dass Probleme, Krisen und psychosomatische Beschwerden genauso zur menschlichen Entwicklung gehören, wie Fähigkeiten, Kompetenzen und die Unmenge von einzigartigen Ressourcen, die jeder von uns in sich trägt. Alle diese Aspekte - die förderlich-stärkenden wie die einschränkend-ängstigenden - gehören zur Spannbreite menschlichen Lebens. Sie gehören zur privaten und beruflichen Normalität des Menschseins.

Jeder Mensch trägt dabei die Fähigkeit zu Wachstum und Selbstverwirklichung in sich. Genauso wie er über die Ressourcen verfügt, die er benötigt um seine Probleme zu lösen. Diese inneren Kräfte und Kompetenzen erscheinen in schwierigen Lebenslagen, bei komplexen Problemen und in Krisen wie verschüttet oder gar verloren. Das ist ganz normal und gehört zur Logik von Problemen (die sonst keine wären).

Als Therapeut und Coach unterstütze ich Menschen dabei, diese inneren verschütteten Wege zu Ihren Kompetenzen, Ressourcen und Energiequellen wieder "freizuschaufeln", damit sie diese nutzen können, um Probleme zu lösen oder um ihre individuellen Ziele zu erreichen. Die Wachstums- und Problem-Lösungs-Prozesse, die dadurch entstehen, sind nur möglich durch die Bereitschaft zur Veränderung.

Leiden ist oftmals leichter als lösen. Deswegen braucht es in der Beratung eine bewusste Entscheidung und den Mut, neue Dinge auszuprobieren und gewohntes Fahrwasser zu verlassen. In dieser Phase des Tritt-Fassens auf neuen ungewohnten Ziel- und Lösungswegen und der damit zumeist einhergehenden Unsicherheit unterstütze und begleite ich meine Klienten, um zu gewährleisten, dass diese neuen Erfahrungen zu guten und hilfreichen Erfahrungen für sie werden. Denn dort wo man stolpert, kann man zugleich am besten lernen, persönlich wachsen und sich weiterentwickeln.